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Einjeder und -jede Sidi mag sich mit diesem Faltpapylat selbst ein Bild von der Dogenwahl von Wexxel machen

Kapitel 57: Die Dogenwahl zu Wexxel


Mit Hinführungen zu den einzelnen Wahlgruppierungen


Die Met-Ropole Wexxel und wie sie sich dem Wahlvolk präsentierte:

Die recht wexxelhafte Geschichte der Stadt lässt sich vor der Katastrophe mit dem pflotschenden UR-Viech nur bruchstückhaft rekonstruieren und wird wohl mit der Zeit immer weiter ins Reich der Mythen reiten. Aber an Katastrophen war die Stadt wahrlich nie arm: erst die Experimente des unseligen ErzMagus Koratzo, dann das UR-Viech und heute...? Manche mögen anfügen, die "DunkelZähne" mit dem Eintreffen der heute verschwundenen Vampirfürstin Lady Aressia, aber dabei übersehen sie grosszügig deren wichtigen Schutz für diese so offene Stadt (ohne hinderliche Mauern). Denn in den letzten Jahren zeigte sich hier eine starke Prosperität und Wachstum in allen Bereichen, angefangen von den freigeschippten unterirdischen Gängen durch die Lichtscheuen über die wiederaufgebauten Ruinen durch fleissige Handwerker bis hin zu den wahren Monumenten von Bauten, zu sehen an den Palästen und Tempeln und nicht zuletzt an der mittlerweile berühmten Bibliothek zu Wexxel. Selbst knirschende Gegner dieser Entwicklung müssen dieser einen Namen geben: Ghilean. Zusammen mit seiner Beraterin Gajiness Sja'Tallonach liess der die Stadt von den Sanddünen auf neu erstehen, während der Grundbesitzer Lord Varag Vetinari lediglich sein beständiges Missfallen von sich zu geben wusste. Das Meisterstück war dann letztlich der abgetrotzte Freibrief zur freien Oasenstadt vom bis dahin unbeugsamen Grossvezier Rereshqala und die damit faktische Unabhängigkeit und Souveränität von Wexxel. Da übersah man auch grosszügig den Usus der DunkelZähne, das Blut der Bürger zu degustieren, solange sie dafür in barer Münze eine Entschädigung lieferten (die vom derzeitigen Regenten sogar noch aufgestockt wird). Tempel werden also errichtet, Vergnügungsviertel florieren und deren Brunnen sprudeln fröhlich die köstlichsten Weine, die letzten Sanddünen werden aus der Stadt gekehrt, solange der Hof- und Hochmagus zu Wexxel, Perefor Ziut, noch ausser Turm ist, und zur Beendigung der düsteren Jahre der Stadt wird nun eine Wahl zum alleinigen Regenten von Wexxel ausgerufen, damit die Stadt nun mit neuer Bestimmung durch das Kamelschaukeln zur blühenden Oase weithin werden kann. Nun heisst es Vetinari, Ghilean oder eine der anderen Kandidaten, die es gewagt hatten, anzutreten...

"Das Verzeichnis der Wahlgruppierungen und ihre nähere Beschauung"

Aus langer Ritualisierung der Marilser Druiden und alten Schriften konklommeriert.

Geschrieben von mib; zum letzten mal bearbeitet von seegras am 30 Nov 2002