Einsteiger
Einsteiger
Planigkeiten
Planigkeiten
Kalifat
Kalifat
Ausrufer
Ausrufer
Galerie
Galerie
Reiserouten
Reiserouten

Nach reichlich Rubbeln an der goldenen Lampe zeigen sich

Magierende Personitäten


all jenen Augen, die die zahllosen Gänge der zauberbewohnten Palästitäten ohne grosse Umschweife zu durchschreiten wissen und sich schleunigst auf dem Divan festhalten können.


  • Masam J'Osui al Môrdreddh - ErzMagus und Berater ohne Emir
    Eine Liste seiner vergangenen Taten(und dort finden sich nur die wirksamsten Leistungen, die er in seiner bescheidenen Leidlichkeit erbrachte!) ist von fast nicht mehr zu glaubender Ausdehnlichkeit. Den Lebensweg des ErzMagus J'Osui verfolgen heisst, Stufe um Stufe hinabschreiten, auch über jene fadendünne Grenze hinaus, die den anerkannt rechtmässigen Weg im Lichte von zielstrebigen Schritten in gefährliche Dunkelheiten trennt. Worinselbst die selige Akade-ex-mie zu Tingen ruht, die seinem Streben nicht standzuhalten vermochte. Er müsste sich am grössten über die Wiederaufnahme von Betriebsamkeit in einer tingensischen Magierakademie freuen. Denn dadurch wäre ein Denkmal seiner Lässlichkeit beseitigt - hat er doch das Überrennen des zwar nur einstöckigen Gebäudes durch die schattjen Horden zugelassen (aber die Bücher! aber der Weinkeller!), nur um mit Balgamor einen Pakt zu schliessen, wodurch Tikon verschont werden sollte. Irgendwie jedoch ist der frühere Berater des Emirs unzufrieden. Ob es ist, weil der beim Loch Lumba erzwungene MagierZirkel sich zu sehr auf die Unkenntnis von früheren Zuständen beruft oder zuwenig ZirkelMagier enthält? Weil er die Errettung des Sultanats als Dringlichstes betrachtet und es zu wenig harsch betrieben wird? Oder weil wir alles obige allmählich erkennen und ordnen? Oder weil er überhaupt nicht unzufrieden ist, sondern hinter vielerlei Köpfe die Fäden zieht? Er zeigte sich zumindest sichtlich erheitert bei der Eröffnung der neuen Akadæmie Tingen und seinen zwei Bikanen, die dem Zirkel näher als an Tikon stehen. Manche munkeln, es wäre sein Tun, dass die zwei Ernennungen folgen liess. Seine Titularien sind wahrlich länger als die längste Rede des werten HofProfessors Van Dannen: Verehrer der Tsuffàhl gemeinsam mit seinem Blutsbruder Sir Azdûr, Versenker des herzoglichen Hofmagus Aelfmar (in eine Nebelwand), Überhandnehmer und Erbe des grossen glubschäugigen Valadan (was ihm das GedankenModell des Turmes Zorzi-Err und die Leitung der Akademie zu Tingen eintrug), grosser Verkünder, aber sparsamster Verwender der auf sechs Elementen ruhenden ZirkelMagie, hintergründlicher Beansprucher sämtlicher Erfolge der von Tikon ausgehenden Expeditionen, Befreier und Inschrankenweiser dreier ehedem regentenden Erzmagier, unverrrückbarer Beglücker seiner durchhaltewilligen AlchemieAdeptin Simwanaëz, unglaubhafter Tiktator Tikons und Alleinrichter des MagieProhibits während der Legendenzeit, begeisternder bezugsreicher Berater des Emirs, Vernichter des nichtigen, doppelköpfigen Daemons She-Shun durch blosses Husten (oder war das nachher?), wohlgelittener Besucher der Shil-o-Manen und einzigartiger Tränengiesser, Artefaktsammler und Störungsbeseitiger in Malvîll, behender Behändiger der letztgeschürften Rubis-Salis-Vorräte... Ihr wisst nun, was ich meine?

  • Masam Perefor Ziut - Hochmagus zu Wexxel - Erz- & HauptMagus in Sachen MagieKollektorey
    Als wiederum abgelöster und abgelehnter Schüler des eingemauerten OM-Magus hat er in seiner unbeugsamen Bedeutlichkeit nichts von alledem (und viele loben ihn deshalb!). Als beidhändiger ManenMagus ist er eitel (er besitzt als einziger einen schnellfliegenden Teppich), überaus wichtig in allem was er tut und, man munkelt, auch in eine gewisse düstere V-igur aus Wexxel verliebduftet. Deshalb scheint es nur ausgleichende Gerechtigkeit, auch andere Erlautbarungen über ihn erhören zu können. Er will Aufsehen erregen (mit Schall und Rauch), schafft es aber auch immer wieder, andere Leute zu erregen. Und er blüht auf, wenn ihn volllippige Hübschheiten ansprechen (mit deutlicher Wangenröte). Dafür war er in seiner Unkenntnis schon bereit, alles zu geben. Seine Geldnot ist meisterlich ebenso gross wie die Zwickmühle, wenn er hört, was wiedereinmal nicht von ihm gesprochen wird. Vom amtierenden Lehensverwalter in einer dampfigen Aktion unter den Händen des verkränkten GrossVeziers R. nach Wexxel berufen, hofiert er anscheinend vorlaut denen, die ihn in ihren Hinterhof lassen. Er kehrt aber immer wieder nach Tikon zurück, wo er vor zwei Jahren seinen stil- und kitschvollen BrückenPalast einweihte. Dort leistet er sich auch die Bedeutsamkeit, den Dingen im MagierZirkulum ihren Namen zu geben und seine früheren Adepten Sherin-Rani und Saghshed seinem Vorbild nacheifern zu lassen. Unbehagen bereitet ihm die immer wiederholtere Forderung des Fürsten von Dysterthor, seinen PalastTurm dem dorten ursprünglich geplanten Care-Tempel weichen zu lassen. Und schliessneulich wurde auch seine fast turbanlange Titulariensammlung mit einem weiteren wichtigklingenden Wort "Hochmagus" horizonterweiternd verlängert. Genau richtig, würden da einige Spötter behaupten, zu seinem plötzlichen Verschwinden in der Nebenwelt anlässlich eines geglückten Rituals.Aber auch dieser Ausflug in die Nebelregionen hatte ein Ende und er musste sich den Gegebenheiten in der erneuerten Akadæmie wieder stellen und Gewichtiges aus seinem Munde ertönen lassen. Nicht zuletzt schwellt sich insgeheim seine Brust ob der Ernennung des Bikans Saghshed, ein früherer, zwar abtrünniger Adept, aber immerhin sein früherer Schüler. Auch könnte man vermuten, jene Schwellung sei auf die ebenso zurückgekehrte Gräfin di Messola geursacht, ist doch seine Bewunderung für diese so legendär wie sein bestens durchgeführtes Ritual am Sommerfest des Dogen. Biegt man etwas abseits des Weges hinter die nächste Düne, so kann man über diesen angesehene magischen Träger allerlei andersgereimtes erfahren. Und just ist dieser Wortschwall aus einem Munde geströmt, der sich ebenso in blaue Gewänder schmückt und komplexes Zeug zur wässrigen Zauberei faselt. So sehr sich eben jener bemütze Herr auch auf sein Können beruft, so legendär wird seine hochnäsige Art beschimpft und auf seine Verbindung zu den fernen Wandlern aus Mûr geschoben. Als Oberschnorz und Titulariensammler solle ihm jedliches Feingefühl für die magische Kunst abgehen - denkt doch nur an das Sommerfest des Dogen! - weswegen er eben seinen Schwerpunkt auf mehr Worte mit weniger Inhalt läge. Aber werte Sidis, bitte zitiert meine Lautbarung nicht weiter, denn sie mögen den Masam empfindlich berühren und sein Zorn soll fürchterlich sein. Ausserdem sehe ich gerade wieder Kundschaft kommen...

  • Masam Ghîlan al Taëbris - ExMagus und AkademieBauer

    Jener hat immer noch dieses liebreizend zähneknirschende Lächeln anstelle von stikulierend- und bangemachenden Gesten, will heissen: Er muss sich immer noch am Zaubern hindern. Wie es dazu kam wollen wir gerne schildern. Er freut sich auf die Tage, wann er in der neugestalteten Akademie zu Tingen den andern sagen darf, wann sie selbiges dürfen. Immerhin wagt er sich wieder in die becherschlenkernde Gesellschaft der Vornehmen, vermeidet auch ausufernde Auskunftereien, weshalb er in jener hochgepeitschten Situation das aus seiner Sicht Machbare wagte (hat ihm ja auch die kompromisslose Rückendeckung eines gewissen Wolf eingebracht...), indem er die stereotypische Antwort von Masam J'Osui "ein Opfer für die Wissenschaft" umdeutet zur kurzfasslichen Maxime "Erkenntnisse ohne Kosten gibt's nicht". Scheinbar dient er dieser Maxime in letzter Konsequenz, denn sein Erscheinen bei der Eröffnung zu Tingen liess ebensolches Tun vermuten, ist doch seit seiner Exung in magischen Künsten kaum mehr ein roter Faden seines Gewandes in Tikon gesichtet worden. Etwaige Inquirierungen sind deshalb an das magische Altersheim des gelandeten Sultanats in der Nähe der Stadt Tikon zu richten. Just war er noch ein vielversprechender Magus, ante justa ein gefallener Magieloser, aber hört selbst: Tja. Sein Aufstieg in vielen Windungen des Erklärungsbedarf ist gewissenhaft beeinflusst durch die fehlenden Jahre wegen Kälteschlafs und die Erfahrung, als verflucht-vergrämter Naïn wieder aufzuwachen. Sucht er immer noch Jenen, der ihn in die magiehemmende VersamSchlucht verpflanzte? Der Trick des tikonischen Veziers, auf die Spur der namenlosen Zerstörer zu kommen, indem er Ghîlan das verstaubte Laborium im Palast überliess, blieb erfolglos, weil er sich trüglichen Versprechungen des undurchschaubaren Wolf von Dysterthor zuwandte, sich Sommer 27 GT unglücklich in dessen Wiedererweckung verwickeln liess, was nicht nur vier Menschen das Leben kostete, sondern ihm selbst Schändliches bescherte: Einen tadelbehafteten Ruf, den Verlust seiner Stellung in Tikon samt Mitgliedschaft im Circulum und den kategorischen Zwang, aller Magieausübung abzuschwören (Einhaltung und Folgen werden von einem Gremium seiner Konkurrenten genauestens überwacht!). Ob es ihm so gefällt, sich unter Aufsicht um die Neuerrichtung und Leitung der Akademie im Trümmerfeld zu Tingen zu mühen (also Steine statt Sprüche zu klopfen), oder ob er sich doch lieber vermehrt der Bevormundung und Erforschung durch das neuerfasst fassungslose Orakel vom Kevatal widmen mag, hat sich erwiesen, ist er doch schneller als eine Wanderdüne hinter Sandhaufen verschwunden und machte sich mehr aus dem Staub als jeder andere Masam vor ihm. Vieles wird im eigenverschuldeten Schlamassel versinken und lobenswert ist allein, dass wir durch dieses Exempel den umliegenden Ländern vorführen können, wie man vordergründig mit selbstgefälligen gefallenen Magiern umspringen soll.

  • Masama Simwanaëz - Bikanin, Alchimistin und Traumleserin

    Als einzige Sektora des MagierZirkels kann sie in Tikon Lohn aus der Palastkasse beanspruchen, so sie denn im kellergewölbten Laborium wieder einmal von alchimistischen Versuchen einen Erfolg abseihen kann (und zwar nicht nur Duftstoffe, mit denen sich Dschinns anlocken oder verjagen lassen...). Was ihr zurzeit noch fehlt, ist ein verlässlicher Farbindikator, also einer, der die hervorkommenden oder geschmacklosen Farben benennt. Sieselbst müsste ja (wenn sie das können würde) schon vorzeiten ihren gewundenen Hut umgespritzt haben, der dadurch jedoch mitnichten zum Spötteln umgedeutet werden sollte, wie wohlwissende Marabuts uns zu erzählen wissen. Bleibt zu hoffen, dass sie der Stadt und ihren Bedürftigkeiten (obwohl sie die Giftspritzerei des Regenten hassen mag), noch erhalten bleibe, denn sie vermag durch ihre Kunst bei Geschüttelten Träume abzurufen oder aufzutun. Und bringt so das Verstehen der Ereignisse, die zwar erlebt werden, doch nicht stattgefunden haben, etwas vorwärts. Letztend wurde sie selbst sogar durch Geschehnisse vorwärts gebracht, als sie ohne viel Zögern zur Bikanin der erneuerten Magierakadæmie ernannt wurde und seufzend ihre Zusage bekanntgab. Man darf annehmen, dass ihr dieser Verwalterposten nicht in fernen Fata-Morganas nah genug kommen würde und sie lieber die Experimentalräume der Tiefen Tingens im Auge hatte. Unterschätzt mir ja nicht die Masama, rate ich Euch. Es hat schon einen schweren Grund, warum sie Bikanin in Tingen geworden ist und ich würde niemanden raten, weniger als mehr hinter ihrem Tun zu vermuten. Sicherlich sieht ihr Bienenstock auf dem Haupte für manchen kommentierungswürdig aus, doch es gibt wahrlich angenehmere Schicksale für vorlaute Münder. Im Vertrauen gesprochen wird ihr magisches Talent mindestens genauso hoch eingeschätzt, wie das jenes abtrünnigen Ex-Magus in roten Gewändern. Manche flüstern sogar, dass seine Kraft auf sie übergegangen wäre für ihre getreuen Dienste zum Wohle Tikons. Doch das wird wohl wie so vieles nur Kafka auf dem Souk sein, denn wenige wissen wirklich um ihre Umtriebe im Palast. Da er aber noch steht nach ihren alchemistischen Brauereien kann das so erschütternd auch nicht sein.

  • Masam Sacrox - FelsenMagus
    Das Rote Magische Salz in seiner immerwährenden Rieselfähigkeit verzeiht jedem alljeden Fehler: Seine innenwohnende Kraft kann ihm niemand nehmen. Dabei erhält es die starke Anziehkraft erst nach der vierstufigen Behandlung (Schürfung, Klebung, Befeuchtung, Beleuchtung) - was man erst von den in diesen Sommertagen der Halbinsel entrissenen Naïns (samt Gepäck!!) erfahren konnte, nachdem man sie von Orks ein wenig durchschütteln liess. Die angeheuerte Gruppe müsste eigentlich genügend vom Rubis Salis liflussabwärts mitgebracht haben, um die neugefügten Mauern um die Akademie im Trümmerfeld zu Tingen schutzhaftend zu bestreichen. Ach ja: Masam Sacrox war auch dabei und wälzte in untriebhafter Bedachtsamkeit seine Überlegungen, deren Folgen für einige Augen nicht unübersehbar waren und deshalb fleissigst diskutiert werden. Was aber seinem felsenhaften Ruf nicht weiter schädigen dürfte, ist er doch nicht nur als schwenkbares Fähnchen bekannt, sondern neulings auch als Mitglied im Magierzirkel zu Tikon. Neugierige Nachforschungen würden gerne schondoch wissen, welcher Art seine Forschungen hierin wären... Weil über diesen Magus noch allzu wenig bekannt ist, muss ich Euch, werte Lauscher, etwas mehr die werte Person näherbringen. Denn just trafen durch reinen Zufall mein Ohr einige Worte aus Wexxel, denen ich in meiner Pflicht als sorgfältiger Herold des täglichen Bedarfs nachkommen muss. Bekanntermassen lässt sich der Masam seine Dienste teuer verkaufen und seine Hand wird nur sehr deutlich verschleiert bei den Machenschaften im Hause des Sir Fitz übersehen, aber vor kurzem liess sich ein Abkommen zwischen der Priesterin einer nicht unbekannten wissbegierigen Gottheit und seiner steinigen Tätigkeit erhören. Es mutet schon seltsam an, dass seine eine Hand im Säckel des Commandante weilte, während sich die andere nach Wexxel austreckte, wo doch angespanntes Beäugen dieser zwei Säckelträger unangenehme zukünftige Geschehnisse befürchten lassen. Das sich da mal der Fels nicht zwischen zwei Zwergen zu sicher vorkommen möge, denn stetes Meiseln schafft noch immer die schönsten Höhlen.

  • Masam Gugul ben Osram ibn Sirâj - Kundiger der Lichtmagie

    Vor einem Jahr aus den Ländereien "jenseits von El-Bas" aufgetaucht, hat es der gute Masam in nur kürzester Zeit geschafft, die Sinne der Bevölkerung für Experimente aller Art ungemein zu schärfen. Als kundiger Künder der Lichtmagie ist es sein Anliegen, dem Mann hinter der Düne die Vorteile der Zauberei näher zu bringen. Eine Aufgabe, die bisweilen schwieriger ist, als man vermuten könnte, weil viele hinter seinem Haupt offen vermuten, er würde überall und in jede Machenschaft im Kalifat Licht fliessen lassen wollen und das will hier niemand. Doch was ein rechter Masam ist, der gibt nicht auf und versucht es immer und immer wieder - wiederum sagen dazu manche, dass es Masami gibt, die es nie lernen.

  • BI-Magus Masam Tris - Kundiger der elementaren Wassermagie

    Vor langen Jahren in die Gefilde des Kalifats auf dem Luftwege mit seiner Blutsschwester Xía gekommen, erwarb er sich bald den Ruf des unwiderstehlichen Tür- und Weintesters. Zum ersten gelang ihm selten eine Landung vom Rücken seiner fliegenden Vogelbegleiterin, so dass er Wirtshaustüren notorisch zum Abstoppen nutzen musste, wie nahegelegene Seen für unfreiwillige Abwürfe und zum zweiten scheint dem Kenner des Wasser auch das gemischte Wasser zu gefallen und er lässt sich oft in Gegenwart von Wein, Weinfässern und -flaschen und seit der Eröffnung der neuen Magierakadæmie auch Weinkellerschlüsseln sehen. Seinem neugierigen Wesen scheint wenig zu entgehen, wobei er sich dafür umso mehr den Geschehnissen entgehen lässt und für einen Masam seltsam desinteressiert den Ritualen lauscht, die um ihn herum misslingen. Schlimmer fällt dies nur aus, wenn er selber genötigt wird, an solchen Happenationen teilzunehmen und dem Grimoire sei Dank, wird dies nicht allzu oft in Betracht gezogen. Als ihm bei einer dieser Gelegenheiten auch noch im Ritual eine eigenverbundene BI-Magus Tafel verwehrt wurde, liess seine Hilfsbereitschaft gegenüber den Bikanen der Akadæmie merklich nach und man munkelt, er würde eigene Wege gehen, um sich seiner Tafel würdig zu erweisen. Er selbst zumindest faseliert seit dem letzten Besuch auf der Ruine der BI-Magier Hohenkraihen davon, dass die dreckverkrustete Tafel eben ein Spiegelbild jener in der Akadæmie lagernde wäre. Nach etwas Wein werden wir es sicher erfahren. Bringt ja Eure Weinvorräte in Sicherheit, denn in Anwesenheit dieses Masams scheinen sie auf unerklärliche Art und Weise schneller zu verschwinden, als Wasser in der Wüste. Ja, da staunt nur auf, werter Sidi. Von einem guten Kunden habe ich gehört, was es mit dieser Tafel dieses ach so unbescholtenen Herrn auf sich haben sollte. Sie soll für das Auffüllen leerer Schläuche gut sein, was bei einem BI-Magus schon sehr anrüchig ist - stellt Euch den Einfluss auf den Weinhandel nur einmal vor....

  • Masam Hieronymus Emmanuel Holler - Contramagus

    Die meisten bedeutlichen Magier mögen wohl Masam Holler zur genüge kennen, denn dieser scheint schon immer dagewesen zu sein und scheint sich auch noch ständig die Anfängervorlesungen an der Akadæmi Tinga unterjubeln zu lassen. Mancher schon hat mit Mühe seinen mathemagischen Ausführungenzu folgen versucht, bei den Prüfungen abgeschrieben und ist heute ein weit bedeutlicher Magus als Holler. In seiner Entität als Contramagus zu den magischen Hilfswissenschaftlern abgeschoben (er hat eine wichtige Funktion als "Sicherung", wenn wieder mal was schiefgeht, weshalb man ihm gerne und oft die Aufsicht über irgendwelche Experiment von Adepten gibt) hat er seine Forschungsprojekte auf Magiehistorik, Mathemagie und in letzter Zeit auf die Messbarkeit von Magie verlegt. Seitdem die Akadæmi Tinga wieder aufgebaut ist hat er seine Hausmutter in Tikon verlassen und gibt wieder Anfängervorlesungen in Tingen. Berüchtigt sind auch seine Assistenzstellen, bei denen es offensichtlich im wesentlichen darum geht magische Schutzkreise gegen dies und das zu erschaffen, worauf Holler dann misst, wieviel Gewalt es braucht um dies und das durch den Schutzkreis zu schleifen. Seine grössten Freuden nebst seiner Arbeit sind die Tatsache dass er Altherr der "Arkania" ist, gutes Essen, eine (Wasser)Pfeife und ordentlicher Stuhlgang. Wie auch immer, ein Mann von dem man mit recht sagen kann, dass man ihn nicht ohne jemanden der ihm die Nase putzt, auf die Strasse lassen kann.

  • Geschrieben von pilfer; zum letzten mal bearbeitet von GbO am 30 Nov 2002