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In und um Tikon ans Tageslicht gebrachte

Klüngeleien


die sich in Form von Gruppierungen, Zirkeln, Gilden, Sippen und Völkern manifestieren.


  • Der neue Magierzirkel
    Obwohl durch das plötzliche Auftauchen des mystischen RA-Magus initiiert, versuchte der Zirkel sich von den absoluten Herrschaftsansprüchen dieses unliebsamen Gesellen zu distanzieren und ihn um die Ecke zu stellen. Prominenteste Mitglieder sind die Sektores J'Osui und Perefor, was sie sehr einflussreich macht (was sowieso nicht mehr allzu nötig gewesen wäre) oder umgekehrt. Des weiteren die Sektores Simwanaëz und Sacrox. Trotz einer öffentlich bekanntgemachten Satzung sind die Ziele des Zirkels nicht allgemein bekannt, doch kann durch verschiedenliches nicht allzu auffälliges Observieren aus den Augenwinkeln eine Tendenz zur Einmischung in viele bis alle magischen Aktivitäten auf dem tikonschen Boden festgestellt werden. Zumindest wird unter ihrer Ägide die erneuerte MagierAkademie im Trümmerfeld zu Tingen den Masams und Masamas der Umgebung Gelegenheit geben, ihre Lehren abzuschauen und durch ihre fleissigen Forschungen Einblick in die Geschichte der Magie im Raume Tikon zu bekommen. Wiewohl dies auch anderherum gelten mag und sie ihre Kenntnisse über die Vielfalt ausweiten und -breiten, bis alle Sonderlichkeiten unter ihren grossen Burnus gefasst worden sind. Es ist jedenfalls zu erwarten, dass sie eher mehr denn weniger Einfluss innerhalb des magischen Souks in Tikon ausüben werden.

  • Die Wandler von Mûr
    Die Insektenmenschen aus Mûr, das viele Tagesreisen im Westen liegt, sind wohl überall im Kalifat verbreitet, denn durch ihre Fähigkeit, die Gestalt zu wandeln, vermeiden sie jegliches Aufsehen. Sie sind eigentlich friedfertig und Besitzer des Wissens um die Imagomantie, die Spiegelmagie, nutzten diese Gabe jedoch in letzter Zeit verstärkt aus, um wichtige Personitäten in Tikon zu ersetzen und an deren Statt ein heilloses Durcheinander bei allen Beteiligten, nicht zuletzt bei den Originalen, hervorzurufen. Ihre Schwäche ist ein weidlich hörbarer Zungenfehler und ein Drang zu Süssigkeiten, dem sie nicht widerstehen können. Versuche über delegiertes Verhandlen, ihre Gründe und ihre Unterlassung der Tauschbarkeiten zu erwirken, scheiterten bis jetzt an dem Interesse und an der Empörung der ungemeinen Wichtigkeiten. Letzthin sind sie wieder etwas in ruhigere Sphären geschoben worden, haben sie doch nach dem all33jährigen Schwärmen eine Abkehr erfahren und pflegen wieder ihre Abgeschiedenheiten irgendwo in den grossen Weiden. Es darf zu erwarten sein, dass gesprengte Einzelwesen immernoch die Tikonischen Dünen unsicher machen und dort allerlei Undurchsichtiges getrieben wird.

  • Die Shil-o-Manen
    Die Shil-o-Manen sind ein Stamm von Bewohnern des Emirats. Sie sind überaus matriarchalisch organisiert und pflegen meist mit Prinzessinnen und Gefolge anzureisen. Sie versuchen, Shil-o, ihre Hauptstadt, zur freien Oasenstadt zu machen, was eine faktische Autonomie bedeuten würde. Obwohl Rereshqala diesen Status Wexxel hat angedeihen lassen (müssen), widersetzt er sich diesem Ansinnen hier immer noch. Neuerliche Bestrebungen, ihr Weideland grosszügig in andere Gebiete auszudehen, waren ebensowenig von Erfolg gekrönt, so dass es zeitig etwas still um diesen Stamm geworden ist. In diese Bresche sprang eine Nachricht von einem jüngst wiederentdeckten Königreich Shilomanien, von dem augenscheinlich früher die Besiedlung dieses berichteten Gebietes hier ausgegangen wurde. Näheres zum Königreich kann im Fundregal eingesehen werden, das sich mit einer eXpeditio dorthin begab.

  • Die Wiesel
    Der Stamm der Wiesel, der seltsamerweise fast nur aus Männern besteht, ist ein weiterer nomadisierender Stamm, der gerne von Fürsten und Kalifen mit einigen Silberlingen ausgestattet wird, um auch die Armen während Festlichkeiten zu versorgen. Ihre Herkunft ist weitestgehend zwielichtig, wie auch Ihr Lebenswandel, aber sie pflegen dennoch enge Beziehungen zu wichtigen Personen und ihre Informationsdienste sind sehr beliebt. Es empfiehlt sich nur, zumindest gewisse Freundlichkeit und Wohlwollen an den Stamm zu legen, die Börse zu verstecken und tunlichst eine Geringschätzung zu vermeiden.

  • Die Shell-Seller
    Mysteriös tauchten diese Marabuts auf und umgaben sich mit einem Geheimnis ihrer Absichten, dass wir hierdurch zu lüften beabsichtigen. Zugetragen haben es uns verzweifelte Boten und Inquiroren und waren voll des Lohnes für ihre Mühen:
    "Soviel ich weiss, kommen diese seltsamen Leute aus einem Königreich westlich von Tikon, dem Königreich Ventous, genauer aus der Stadt Trois-Tours. Diese sehen sich hier in Tikon mit einem Problem konfrontiert, das in ihrem Königreich bekannt und auch des öftern anzutreffen ist. Dies Problem halten sie sich teilweise durch die berüchtigten Shells vom Halse, welche das besagte magische rote Salz enthalten. Die Mischung der Shells (Muscheln) und des Salzes, welche unter ganz bestimmten Riten hergestellt werden, hält einen gewissen Dæmon ab, mit einem zu spielen stattdessen mit seiner Puppe dasselbe zu tun. Diese drei tapferen Männer, teilweise Haupmänner aus der Erzgarde des Königs, haben hier einen neuen und interessanten Absatzmarkt für ihre Shells entdeckt. Das einzige Problem, das sie haben, ist, dass die Bevölkerung Tikons nicht sehr wohlhabend ist und bis jetzt nur sehr wenige von diesen Shells verkauft wurden. Doch wer weiss?"
    Das Wispern wird zum Flüstern, bevor der Bote weitererzählt:
    "Wie gesagt, sind diese Männer schon mehrmals an gewissen Orten erblickt worden und auch des öfteren mit Tuans Gefolge, was einiges an Gerüchten erweckt. Der eine dieser Männer ist ein noch aktives Mitglied der königlichen Erzgarde, bekannt unter dem Namen Hauptmann Tergrôs Seehomér. Ein weiterer ist der ehrenwerte Phîfoe Magoullieur und er letztere ein ehemaliger Hauptmann der Kaiserlichen Garde, Tyridar Rig'Ulea. Sie kamen mir seltsam und fremd vor und trotzdem gütig und eine eigenartige Aura umgab sie. Alles deutet auf eine verschwörerische Zusammenarbeit zwischen den Urulokis und dieses seltsamen zerdatschten Globen hin - ob das sinnbildlich für den zerdatschten Regenten stehen soll, der in diese Falle von Ventous tappen will?"



  • Geschrieben von pilfer; zum letzten mal bearbeitet von GbO am 30 Nov 2002